Die Junioren WM in weiter Ferne!

Am vergangenen Wochenende in Köln ging es für den Vierer mit Steuermann, das Team Nord-Ost darum, sich bei der Internationalen Junioren Regatta als bestes deutsches Boot zu bestätigen. In diesem Boot saßen Tobias Oppermann (RCHB), Bodo Schacher (Frankfurt/Oder), Hannes Ocik sowie Konrad Fidelski vom Landesruderverband Mecklenburg Vorpommern.
Die gestellte Aufgabe wurde im ersten Rennen am Samstag sehr gut gelöst, mit fast 5 Sekunden Vorsprung konnte sich die Mannschaft den ersten Platz sichern. Leider konnte dieses Ergebnis am Sonntag nicht wiederholt werden. Von Anfang an war in diesem Rennen der "Wurm" drin. Die Vier kamen in keiner Phase des Rennens zu einer optimalen Leistungsentfaltung. Zwar belegten sie den 3.Platz, mit Kontakt zu Platz 1, doch warf dieses Rennen Fragen auf. Der richtige Umgang mit Drucksituationen konnte hierbei nicht klar erkannt werden, so daß die Mannschaft in dieser Kombination wieder zur Disposition steht und eine Teilnahme bei der Junioren WM in Frankreich in weite Ferne rückt.
Eine, wenngleich nur theoretische Chance gibt es dennoch. Die deutsche Rangliste im Zweier wird am 5.Juni neu ausgefahren, hier müssen Tobias und Bodo aber über sich hinaus wachsen. Erste Maßnahme war gleich ein Start im Zweier am Sonntag. Der Lauf wurde zwar gewonnen, doch blieb die erhoffte Bestzeit leider aus.
Der Plauer Philip Hagenau mit seinem Partner Gilbert Klinger (Potsdam) im Zweier ohne Steuermann kommt hingegen immer besser in Fahrt. Still und heimlich wurden sie immer stabiler, so konnten sie am Samstag den Vorlauf für sich entscheiden und im Finale am Sonntag einen sehr guten zweiten Platz erreichen. Dies wird zwar nicht für die Junioren WM reichen, es ist aber eine Crew mit Zukunft.

Andreas Herdlitschke