3.Trainingslager der Kinder - TG

Aller guten Dinge sind Drei… und deshalb fand in der letzten Woche der Sommerferien zum nunmehr dritten Mal das Trainingslager der Kinder statt. Fünf Tage lang waren zehn Kinder unter der Leitung von Henriette Rösler mit Unterstützung von Steven Zech, Michael Wunderlich und Jörg Gildemeister in den verschiedensten Beschäftigungsarten aktiv.
Manche der zwischen 7 und 13 Jahre alten Kinder haben, so wie Fini Sturm, Daniel Schmedes, Carolin Bartels und Benjamin Anhalt, schon mehrmals teilgenommen. Die Mehrzahl, zu der Paul Große, Karla Lang, Dominik Schmedes, Florentine Hadzajlic, Lisa-Marie Wirschin und Jessica Röhl gehörten, war jedoch zum ersten Mal dabei.
Hauptziel sollte in diesen Tagen nicht nur die Verbesserung der individuellen (Ruder-) Leistung sein, sondern vor allem die Zusammenführung der Kinder und damit eine Herausbildung von Teamgeist. Im weiteren Vordergrund stand aber auch das Ziel aufzuzeigen, dass es neben dem Rudern viele weitere verschiedene Möglichkeiten für das Sporttreiben bzw. Bewegen gibt.
Gerade, weil erstmals so viele Kinder mitgemacht haben, konnte für Abwechslung und Spaß gut gesorgt werden. So ruderten alle in der ersten Trainingseinheit bei perfekten Wetterbedingungen im Einer, um die eigene Technik zu verbessern. Nach dem Mittagessen bei Gabi und Frank Schmidt (Dankeschön!) wurden wieder zwei Ruderboote aus der Halle geholt. Diese fanden jedoch nicht den Weg zum Beetzsee, sondern wurden vor dem Steg postiert. Alle sollten sich daran versuchen, nach dem Kentern schnellstmöglich wieder in das Boot hineinzukommen, um weiter zu rudern. Vorher mussten allerdings Kniebeuge und eine Drehung im Boot gezeigt werden. Da Fini einfach nicht umkippen wollte, machte sie auch gleich noch Liegestütze im schmalen Boot! Nach diesen Gleichgewichtsübungen war sie auch diejenige, die am Schnellsten wieder im Boot saß - nur 7,94 Sekunden reichten für Platz 1 aus. Danach folgten Daniel (8,14 Sek.) und Jessica (8,32 Sek.). Diese Übung ist immer wieder wichtig, um beim Kentern gerade bei kaltem Wetter oder auf offenem Wasser schnell wieder im Boot zu sitzen. Nach den „Pflichtübungen“ folgte der Badespaß. Bei gut 30 Grad Lufttemperatur hielten es alle natürlich eine Weile im Wasser aus, bevor man sich zum Ausruhen nach Hause verabschiedete. Schließlich begann der nächste Tag ziemlich anstrengend. In der Halle wurden viele Runden auf der Hindernisbahn absolviert und später Mannschaftsspiele wie Fußball oder Handball gespielt. Zwischendurch hieß es: „Achtung, los!“ für eine Runde Hindernisbahn auf Zeit. Fini durfte nach 50,95 Sekunden wieder auf das oberste Treppchen steigen, Zweite wurde Florentine und Dritte Jessica mit Zeiten ebenfalls unter einer Minute. Nach dem kräftigenden Mittag warteten 3 Bowlingbahnen bei Delta-Bowling auf uns. Sicherlich hatten alle ihren Spaß und ab und zu warfen alle mal einen Blick auf die Punktestände der anderen. Nicht nur bei den Jüngsten Karla und Dominik war danach der Ehrgeiz groß, die Anzahl der „Ratten“ zu minimieren. Die folgenden Tage waren dann wieder ganz vom Element des Wassers geprägt, denn vormittags ging es erneut zum Rudern auf den Beetzsee. Am Nachmittag liehen wir uns Kanus an der Cafébar aus. Paddelnd sahen wir unsere Routen einmal aus einer anderen Perspektive und passierten dabei z.B. auch die Sportbootschleuse. Ein Dankeschön geht hier an Familie Schmedes, die ihr eigenes Kanu für diesen Nachmittag zur Verfügung gestellt hatte.
Am Freitag standen zuerst Schwimmtraining und Toben im Spaßbad des Marienbades an. Alle zeigten eine gute Leistung beim Schwimmen und später natürlich auch beim Rutschen oder Springen vom 3-Meter-Brett! Dadurch kehrten Kinder und Trainer hungrig in den Verein zurück, um die schon traditionelle „selbst belegte Pizza“ zu verspeisen. Nach einer kurzen Pause und der Diskussion beim Mittag, wer denn nun in welchem Doppelvierer mit wem rudert, ging es zur letzten Rudereinheit auf den mittlerweile welligen Beetzsee. Doch auch dies meisterten die Ruderer/innen und Steuerleute gut, so dass sich alle auf das abendliche Grillen mit den Eltern freuen konnten. Bei Bratwurst, Fleisch und leckeren Salaten (Danke an alle, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben!) wurde die bisherige Woche ausgewertet, Fotos wurden mit großer Begeisterung („Haha, guck mal, was machst du denn da?!“) angeguckt, Ü-Eier getauscht oder großzügig verschenkt und natürlich war auch Zeit zum Toben. Dass bei sommerlich angenehmen Temperaturen da auch das Spielen mit Wasser nicht zu kurz kam, ist wohl keine Frage…
Abgerundet wurde das aus meiner Sicht wieder gelungene Trainingslager durch eine Radtour zum Margarethenhof nach Plaue, wo eine Partie Minigolf gespielt wurde und später wieder der Rückweg per Fahrrad absolviert wurde.Und wer weiß, vielleicht gibt es im nächsten Jahr wieder eine Woche abwechslungsreichen Trainings an bekannter oder neuer Stelle.
Henriette Rösler



