Starke Leistung von Max und Tobias

Die heimatliche Regattastrecke erwies sich am Wochenende vom 16.-18. April für Brandenburgs Ruderer als gutes Omen. RCHB-Ruderer Max Röger und sein Partner Axel Kort aus Magdeburg steigerten sich bei den deutschen Kleinboot-Meisterschaften von Lauf zu Lauf und standen schließlich am Sonntag als einziges U23-Boot im Männer Finale. Dort erruderte sich der leichte Riemenzweier ohne Steuermann einen hervorragenden 4. Platz. Röger, der gerade seinen Wehrdienst in der Sportfördergruppe absolviert, und Kort, der in Magdeburg studiert, dürften damit bei den nächsten internationalen Regatten dabei sein. Vielleicht sogar als zweites deutsches Boot bei den Weltcup-Regatten der Männer. Sportliches Ziel in diesem Jahr ist die Qualifikation für die Europameisterschaft in Portugal.
Tobias Oppermann und sein Partner Bodo Schacher aus Frankfurt siegten beim Junioren-Frühtest im Vor- und Zwischenlauf, um dann im Finale gegen starke Konkurrenz Platz zwei zu belegen. „Das war eine ganz starke Leistung“, freute sich Trainer Andreas Herdlitschke. Die beiden sitzen jetzt im Nord-Ost-Vierer, der bei den nächsten A-Junioren-Regatten an den Start gehen wird. Die beiden werden jetzt versuchen, der deutsche Auswahlvierer zu werden. Der Plauer Philip Hagenau saß mit dem Potsdamer Gilbert Klinger in einem Boot. Die beiden A-Junioren gewannen das B-Finale und belegten somit den 7. Platz. Damit sicherten sie sich zwei Plätze im Nord-Ost-Achter, der bei den nächsten Regatten an den Start gehen wird. „ Damit liegen sie voll im Plan, haben sich hervorragend geschlagen“, sagte Herdlitschke.Nicht so gut lief es für Maximilian Weimann. Der RCHB-Nachwuchs-Ruderer hatte seinen Vorlauf locker gewonnen, doch dann Magenprobleme bekommen. Das wirkte sich im Zwischenlauf aus, wo er längst nicht an seine bisherigen Leistungen anknüpfen konnte. Letztlich erreichte er nur das C-Finale, wo er dann aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antrat.  

 

 

 

 

Marcus Alert