Masters Championat 2011 in Werder

Bereits zum 4. Mal in Folge fanden am letzten Maiwochenende in Werder die Meisterschaften der Mastersruderer (ab 27 Jahre), das DRV-Masters-Championat, statt. Natürlich war auch wieder eine kleine Mannschaft vom R.C.H.B. am Start. Bei teilweise recht böigem Wind aber sonst sehr angenehmen äußeren Verhältnissen starteten Steffi Donner und Lissy Leue am Samstag in einem der wenigen Ranglistenrennen, in denen es Medaillen für die drei Erstplatzierten gab. Normalerweise werden im Mastersbereich die einzelnen Abteilungen gewertet, wobei der Erste, der jeweiligen Abteilung mit Gold belohnt wird, alle anderen gehen leer aus. In zwei Vorläufen wurden zunächst die sechs Besten für das Finale ermittelt, die dann später um den Gesamtsieg kämpften. Steffi und Lissy überquerten, wie auch schon im Vorjahr, als Dritte die Ziellinie und erhielten anschließend die Bronzemedaillen als Lohn.
Gemeinsam mit Corina Wartenberg-Zschuppe aus Potsdam und Sylvia Hafemann aus Berlin wurden sie in zwei Rennen im Doppelvierer jeweils Dritte. In einem weiteren Doppelvierer-Rennen, ebenfalls in Renngemeinschaft, überquerte Lissy als Zweite die Ziellinie.
Die sonst so erfolgsverwöhnten Männer des in der Hammerstraße beheimaten Vereins mussten sich bei diesem Wettkampf der sehr starken Konkurrenz meistens geschlagen geben.
Den einzigen Sieg erruderten Jörg Gildemeister, Guido Kutscher und Jens und Lars Beilfuß im Riemenvierer ohne Steuermann.
Im Riemenvierer mit Steuermann reichte es für die vier Recken diesmal nur zu Platz 3.
Außerdem starteten sie zusammen mit Ruderern aus Schwerin, Pirna, Dresden und Bernburg noch zweimal im Achter. Auch hier reichte es lediglich zum zweiten und dritten Platz. Und einen weiteren dritten Platz erruderten Jörg, Jens und Lars gemeinsam mit Enrico Goldstein im Doppelvierer ohne Steuermann.
Die Brandenburger Ruderer haben also gesehen, dass sie noch einiges tun müssen, um Mitte September beim Saisonhöhepunkt, den FISA-World Masters im polnischen Poznan, die eine oder andere Medaille gewinnen zu können.
Lars Beilfuß




