Sommerfest bei Sonnenschein

Schon die Einladung zum Sommerfest am 6. August machte neugierig. Rudernachmittag für alle! Mit Kirchboot (extra aus Hennigsdorf geholt) und Rudern für Aktive, Passive, Ehemalige, Frauen, Eltern, Omas, Opas, Enkeln, Freunde, Freundinnen und so weiter. Warum auch nicht? Ein bisschen Spaß muss sein…
Und abends dann schön Essen, Trinken, Tänzchen und Zusammensitzen, um über alles Mögliche zu quatschen. Grillabend mit allem Drum und Dran. Ein Bufett vom Feinsten, das Doreen organisiert hatte. Mit Kartoffel-, Nudel-, Tomaten- und Obstsalat, liebe- und geschmackvoll zubereitet von den fleißigen Frauen unserer Mitglieder. Übrigens, den Kuchen spendete die Bäckerei Thonke. Das Ganze war ein lukullischer Genuss. Da lief einem das Wasser im Mund zusammen. Bei nur acht Euro – satt bis über beide Ohren.
Außerdem gab’s Blumen und einen Gutschein für Karl Meinicke zum 70. Geburtstag. Blumen auch für Erfolgstrainer Andreas Herdlitschke, der mit seinem U 23-Achter bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam einen guten vierten Platz erreicht hatte. Und ein neues Lenkrad für Trainer Ingo Fattroth, damit er wieder Motorboot fahren kann.
Der Vorstand hatte sich nicht verrechnet. Das Kirchboot wurde zum Knaller. Zweimal fuhr es vollbesetzt auf Havel und kl. Beetzsee hinaus. Rennruderer saßen neben Anfängern, Männer neben Frauen, der Jüngste 14, der älteste 83. Jessica Röhl zeigte ihrem Vater im Doppelzweier, wie’s gemacht wird. Mutig geworden, stieg er in ein Skiff (zum ersten Mal) – und kenterte. Ein herrlicher Spaß.
Spaß auch am Abend. Nach dem üppigen Essen wurde geschwoft. Besonders aktiv der Traditionsachter, der bis auf den verhinderten Steuermann Helge vollzählig erschienen war. Leider ließ diesmal die Beteiligung zu wünschen übrig. In den letzten Jahren kamen immer so zwischen 80 und 100 Leute. Diesmal nur 50! Einige hatten fest zugesagt und dann vergessen, rechtzeitig abzusagen….
Schade. Denn der Vorstand und eine ganze Reihe fleißiger Helfer hatten Zelt, Stühle und Tische aufgebaut und alles auf Hochglanz gebracht. Sogar der Steg war geschrubbt worden. So hatte man eine Atmosphäre geschaffen, in der sich jeder wohlfühlen konnte.
Daher ein großes Kompliment und Dankeschön all denen, die für dieses Sommerfest in die Hände gespuckt hatten. Ein solcher Tag bei herrlichem Sonnenschein und mit diesem Programm war bestens geeignet, sich näher zu kommen und Kameradschaften zu schmieden, was am Rudersport ja gerade das Besondere ist.
Am nächsten Tag ging das vollbesetzte Kirchboot, bevor es wieder nach Hennigsdorf getrailert werden musste, noch einmal ‚auf große Fahrt’ nach Buhnenhaus zum Eisbeinessen. Der Vorstand hatte alle Helfer/innen eingeladen, die zum guten Gelingen der Kinderregatta Ende April/Anfang Mai beigetragen hatten.
Tipp fürs nächste Jahr: Mitmachen ist alles! Wir aus Lüneburg kommen bestimmt wieder. Die 283 km bis in die Brandenburger Hammerstraße sind jedenfalls kein Hindernis.

 

 

 

 

 

 

 

Horst Lietzberg